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Press release July 23, 2008

“Citámbulos: Journey to the Mexican Megalopolis”

Eine Reise zu den urbanen Phänomenen von Mexiko-Stadt: Citámbulos macht den Alltag in der Megacity mit allen Sinnen erlebbar. Die Ausstellung im DAZ zeigt bedeutsame Beiträge für die Diskussion um die Zukunft der Megacities weltweit.
Ausstellung:  24.07. bis 21.09.2008 im DAZ_Scharoun Saal
Di bis Fr 12-19 Uhr, Sa + So 14-19 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

PRESS PREVIEW:  23.07.2008, 14:00 Uhr im DAZ Scharoun Saal 

Eröffnung am 24.07.2008 im DAZ Scharoun Saal
um 20:00 Uhr 

Grußworte: Klaus Wowereit, Der Regierende Bürgermeister von Berlin
Jorge Castro-Valle Kuehne, Der Botschafter von Mexiko
Wolfgang Nowak, Alfred Herrhausen Gesellschaft
Prof. José Castillo, Architekt und Kurator der Ausstellung
Kristien Ring, Direktorin DAZ 


Begleitprogramm
 
Kolloquium:
19.09.2008, 10:00 – 19:00 Uhr im DAZ Taut Saal 
“CITAMBULOS_Urban Strategies, a Mexico City – Berlin Dialogue” Ein Expertendialog zwischen Mexiko-Stadt und Berlin präsentiert informelle urbane Strategien gegenüber formellen Regierungsmethoden. Die Diskussion untersucht die aktuellen politischen und planerischen Herausforderungen. 
 
Filmfestival: 
Kurz- und Spielfilme aus Mexiko. Programm auf www.daz.de.


Berlin, Juni 2008.
Mexiko-Stadt steht exemplarisch für unterschiedlichste Strategien im Umgang mit den Herausforderungen der Globalisierung. Die Ausstellung „Citámbulos“ stellt spezifische Orte, Situationen und Prozesse in der Megacity vor, bei denen immer die Menschen im Mittelpunkt stehen. Gezeigt wird, wie die Stadtbewohner mit ihren individuellen Lebensweisen auf die urbanen Prozesse in ihrer Umwelt reagieren und diese baulich-räumlich gestalten.

Die Ausstellung „Citambulos“ ist eine Reise durch das tägliche Leben in Mexiko-Stadt. Das gleichnamige Forscherkollektiv führt dazu die Sichtweisen von Künstlern, Städtebau-Experten und Architekten zusammen. Sie decken urbane Phänomene auf, die zum einen charakteristisch für Mexiko-Stadt stehen, zum anderen relevante Beispiele für die Diskussion um die Zukunft der Megacities weltweit liefern. Spontane und kreative Arten der Stadtbewohner mit den Problemen der Stadt in Zeiten von Wachstum und Globalisierung umzugehen sind ebenso Teil der Ausstellung wie die Reaktionen von Architekten und Stadtplanern auf die Anforderungen der verdichteten Stadt. Citambulos bringt diese Phänomene mit verschiedensten Medien näher und formt so ein Gesamtporträt der Megalopole Mexiko-Stadt. 

Hintergrund
Mexiko-Stadt ist mit über 20 Millionen Einwohnern im Hauptstadtgebiet und der umliegenden Region eine der größten Metropolen der Welt. Die wachsende Urbanisierung hier sowie weltweit wird einen langfristigen Effekt auf die Menschheit haben. Experten der Organisation Urban Age, die die Zukunft der Städte im globalen Kontext untersuchen, bezeichnen das 21. Jahrhundert als das „Zeitalter der Städte“, da erstmals mehr als 50 Prozent der Weltbevölkerung in städtischen Gebieten wohnen. Die Komplexität und Veränderung des Lebens in den globalisierten Megacities beschäftigt aber zunehmend auch Künstler, Architekten, Designer und Landschaftsplaner. Mexiko-Stadt steht hierfür exemplarisch: Durch seine hohe Dichte prägnanter Phänomene innerhalb der Urbanisierung gerät Mexiko Stadt stets mehr in ihren besonderen Fokus und gilt als einzigartiges Laboratorium für Ideen.  

Ausstellung
Das Forscherkollektiv „Citambulos“ hat die gleichnamige Ausstellung als Reise durch Mexiko-Stadt konzipiert. Die Besucher erleben die Metropole als Stadtwandler aus der Perspektive des täglichen Lebens. Sie entwickeln ein Gespür für die Komplexität und Maßstäblichkeit der Stadt und lernen die urbanen Räume zu begreifen. Um diese Erfahrung zu schaffen, ist die Ausstellung wie ein öffentliches Verkehrssystem strukturiert, das dem Netzplan der Mexico City Metro nachempfunden ist. Sechs thematische Linien mit insgesamt 32 Stationen führen entlang einer Vielzahl charakteristischer Phänomene, die der Besucher sehen, hören und fühlen kann. Jede Linie repräsentiert eine vielschichtige Analyse eines bestimmten Aspektes in der Stadt. Die „U-Bahn-Linien“ mit den Titeln „Überlauf“, „Urbaner Dschungel“, „Kontrapunkte“, „Arena Mexiko“, „Zócalo“ und „Mehrzweck“ thematisieren Mexiko-Stadt mit seinem Wachstum und den daraus entstehenden Folgen für öffentliche Räume und das Ökosystem, sowie Strategien der Bewohner im Umgang mit ihrer kulturellen Identität, ihrem Verhältnis zur Regierung und dem täglichen Überleben. Die Linien kreuzen sich an Phänomenen, die auf mehrere Themen zu treffen. Der interdiziplinäre und experimentelle Ansatz der Ausstellung führt zum Einsatz vielfältiger Medien: Videos, Fotografien, Soundinstallationen, Skulpturen, Karten, Pläne, Zeichnungen, Interviews und erläuternde Texte formen ein erlebnisreiches Gesamtporträt von Mexiko-Stadt.

Katalog zur Ausstellung
Zur Ausstellung ist im Verlag Editorial Cultura sin Fondos, México der Katalog "Citamblers – the Incidence of the Remarkable, Guide to the Marvels of Mexico City“ erschienen, herausgegeben von Ana Álvarez, Valentina Rojas Loa und Christian von Wissel, englisch, 348 Seiten, 32 Euro, ISBN 9 789 709 53 5501 

Das Projekt ist eine Kooperation des Deutschen Architektur Zentrums DAZ mit dem Forscherkollektiv „Citámbulos“ (Mexiko-Stadt) und der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft. Es erfolgt im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin - Mexiko-Stadt und steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit.
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